NRW-Meisterschaft des ITF-NW e.V. am 16.04.2011 PDF Drucken
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Sa_GruppeFrühlingswetter, der Umstand, dass es sich nicht um ein Ranglistenturnier zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2011 handelt, der Beginn der Osterferien… alles Umstände die im Vorfeld der Turnierplanung vermuten ließen, dass es dieses Mal ein Turnier kleineren Umfangs werden könnte. Jedoch weit gefehlt… mit 243 Sportlern aus 36 Vereinen und 392 Starts in den Disziplinen Teamtul, Einzeltul und Matsogi (Freikampf) am ersten Tag,und 172 Teilnehmern aus 30 Vereinen mit 273 Starts am zweiten Tag bei der C- und D- Jugend, avancierte die Nordrheinwestfälische Meisterschaft 2011 zu einem bundesweiten Turnier.

Dem entsprechend alles abverlangt wurde dann auch dem ausrichtenden Verein Chang-Hun Family Neheim e.V. und der Turnierleitung des ITF-NW e.V. Völlig ohne Auswirkung war die Turniergröße jedoch für alle angereisten Sportler, die sich wie gewohnt nur noch auf ihren Wettkampf konzentrieren mussten. Bei einer kurzen Ansprache vor den Wettkämpfen durch ITF-NW Vorsitzenden Meister Paul Weiler gab es eine kleine Ehrung für Großmeister Lan Ung-Kim anlässlich seiner Ernennung zum 9. Dan durch den Weltverband, sowie eine kurze Vorstellung der drei frisch "gebackenen" Weltmeister Britt Adolfs, Rieke Hägele und Mathias Vones nebst Gratulation an das Nationalteam für ihre Gesamtleistung bei der WM in Neuseeland.

Sa_SiegerDen hohen Teilnehmerzahlen geschuldet, konnte diese Meisterschaft mit einer halben Stunde Verzögerung starten und es wurden bereits in den ersten Disziplinen gute Leistungen auf den Wettkampfflächen geboten. Gerade im Teamtul-Bereich gab es wieder sehr schöne und sehenswerte Choreografien zu sehen. Dabei zeigte die Mannschaft mit der höchsten „Favoritenrolle“ bei einem Ablauffehler eine ungewöhnlich hohe Portion Humor und Selbstironie… und läutete quasi damit den Wettkampftag erst so richtig ein. Derart „aufgelockert“ ging es dann auch mit den Einzel-Tulwettbewerben weiter.

Die Kampfwettbewerbe boten vor allem den Nachwuchsklassen wieder eine gute Gelegenheit zum Sammeln erster Wettkampferfahrungen bzw. boten den fortgeschrittenen Farbgurtklassen ein optimales Vertiefen und Erweitern ihrer Wettkampffertigkeiten.
Die höheren Farbgurtklassen, sowie Rotgurte und Danträger überzeugten dann auch wieder mit einem gewohnt hohen Kampfniveau. Sie zogen dabei sehr den Fokus der Nachwuchsklassen und jüngeren Kämpfer auf sich.

Sehr positiv dabei war jedoch, dass es trotz der sehr hohen Anzahl an Kampfbegegnungen, keinerlei ernsthafte Verletzungen gab und die selbstverständlich anwesenden Sanitäter so gut wie gar nicht in aktion treten mussten.
Die Kampfrichter, die bei dieser Meisterschaft zugelassen waren und werten und entscheiden durften, arbeiteten sehr diszipliniert und ohne jede Pause den gesamten Turniertag durch. Nur dadurch und durch einen reibungslosen Ab- und Fortlauf durch die Turnierleitung konnte diese Nordrheinwestfälische Meisterschaft bereits gegen 20:00 Uhr beendet werden.

Text: Holger Steinke

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