| Zum Tod von Großmeister Tran Trieu Quan (Kanada) |
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Sein Hauptanliegen war es, die ITF nach dem Tod von General Choi und der damit einhergehenden Aufsplittung in drei Gruppen wieder zu alter Stärke und Gemeinschaft zurückzuführen. Jedenfalls kann man mittlerweile belegen, dass „unsere ITF“ seit 2003 einen ständigen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat, während die anderen Gruppierungen Mitglieder verlieren. Besonders am Herzen gelegen hat ihm das Projekt Teaching the Do, für das er sehr viel Zeit und Energie geopfert hat. Beginnend mit 2 stündigen Seminaren (z.B. während der ITF-IIC’s), sollte in diesem Jahr ein neues Kapitel aufgeschlagen werden, nämlich ein eigenständiges Seminar. Des Weiteren arbeitete er an einem Buchprojekt. Unterstützt wurde er von einigen Mitgliedern der „TKD-Familie“, die hoffentlich sein Werk weiterführen werden.
Großmeister Tran war nicht nur ein guter Techniker (er ist lange Jahre mit General Choi durch die Welt gereist, um Seminare zu geben), er war auch ein erfolgreicher Coach (von ihm betreute Schüler errangen u.a. Weltmeistertitel, z.B. Paul Germain). Als Organisator hat er sich durch die Ausrichtung von zwei Weltmeisterschaften und einem World Cup bewährt und in diesem Jahr sollte der World Cup in Las Vegas, unter seiner Regie, stattfinden. Vor allen Dingen war er aber auch ein Familienmensch und seine Augen leuchteten immer besonders dann, wenn er von seinen Enkelkindern erzählen konnte. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Kollegen und Kumpel im Executive Committee, sondern auch einen Freund. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie, die bereits eine schlimme Zeit der Ungewissheit (nahezu 5 Wochen) bewältigen musste. Jetzt muss sie auch noch mit der Endgültigkeit des Todes eines geliebten Mannes, Vaters, Großvaters und Bruders zurechtkommen. Ich wünsche der Familie dafür psychische und physische Kraft! Paul Weiler
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